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"Es ist besser, Profit zu machen und ihn wieder zu verlieren, als überhaupt niemals Profit zu erzielen." - Diese Teladianische Lebensweisheit (aus Farnhams Legende; Helge Kautz) sagt eigentlich schon fast alles über diese seltsame Spezies aus. Sämtliches Streben und alle Bemühungen sind stets auf den größtmöglichen Profit ausgerichtet. Obwohl dies für einen Außenstehenden ungewöhnlich und manchmal sogar kaltblütig und verachtenswert erscheinen mag, haben die Teladi eine perfekt durchorganisierte Gesellschaft. Gesellschaft ist hier wörtlich zu nehmen, denn ihr gesamtes soziales System ist wie die Struktur eines Unternehmens aufgebaut. Somit werden junge Teladi, sogenannte Schlupflinge, direkt in eine kapitalistische Weltordnung hineingeboren.

Die eigentliche Aufzucht beginnt in Eibrütheimen. Teladi sind nämlich eine reptilienartige Rasse, welche aus gelegten Eiern schlüpft. Die jungen Echsen werden in Internaten sofort auf das Erwirtschaften von möglichst viel Profit getrimmt und zu effektiven Händlern erzogen. Diese Doktrin hat ihnen bei anderen Völkern den nicht immer freundlich gemeinten Spitznamen 'Kaufechsen' eingebracht.
Die Spezies selbst bestand vor kurzem ausschließlich aus weiblichen Exemplaren, bis zur Entdeckung des verloren geglaubten neunten Planeten der Sonne Ianamus. Der besagte Planet, bekannt als Ianamus Zura, spielte bereits in der geschichtlichen Vegangenheit der Teladi eine sehr wichtige Rolle und ist heute wieder eines der wichtigstens und wirtschaftsstärksten Hauptsysteme des Teladiunternehmens. Das Besondere ist jedoch, das auf ihm weibliche und auch männliche Teladi existieren! Zudem sind die dort lebenden Teladi durch die lange Isolierung nicht so stark profitorientiert wie ihre restlichen Brüder und Schwestern. Dies führt teilweise natürlich zu immensen Problemen innerhalb der teladianischen Rasse. Zum einen liegt es in der Gesinnung der Teladi, Profit anzuhäufen, zum anderen träumt jeder Teladi genetisch bedingt seit seiner Kindheit von Ianamus Zura, sodass sein ideologischer Wert unbestritten ist. Manche Teladi glauben auch, dass die Lebensweise der auf Inanamus Zura lebenden Echsen vielleicht eine neue Gesellschaftsstufe und Zukunft des teladianischen Volkes darstellt.

Das Militär bleibt von alldem unberücksichtigt. Die Teladi, welche dem Militär dienen, werden grundsätzlich und streng vom Rest der Gesellschaft abgeschottet. Dies hat zweierlei Gründe: Um die Effektivität der Streitmacht, insbesondere der teladianischen Raumflotte zu gewährleisten, ist es wichtig, die Soldaten und Piloten von jeglichen Profitbemühungen und ähnlicher kaptalistischer Propaganda zu isolieren. Gleichzeitig soll die zivile Bevölkerung nicht durch die, nicht materialistisch erzogenen und denkenden Teladi des Militärs, negativ in ihrem Streben nach Credits beeinflusst werden.

Obwohl es kaum dokumentierte Auseinandersetzungen oder Zwischenfälle gab, ist das Militär der oft als feige geltenden Teladi, sehr schlagkräftig. Dies ist nicht nur auf die strenge und gute militärische Ausbildung zurückzuführen, sondern auch auf das moderne Kriegsgerät. Die Teladi selbst befänden sich technologisch eigentlich auf einem sehr niedrigen Standard. Jedoch können sie sich die Technologie sämtlicher Völker einfach kaufen und sind somit stets auf den modernsten Stand der Technik. Das hierbei oftmals nur das Geschäft und nicht die Herkunft der Ware entscheidend ist, stört da wenig, - weshalb das Teladiunternehmen inoffiziell auch mit vielen Piraten-Clans handelt und bestimmte, bei anderen Völkern als illegal deklarierte Güter, in teladieigenen Sektoren legalisiert hat. Schließlich stellen auch Piraten und Schmuggler eine potentielle Kundschaft dar...´

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